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Von Geistern und Drachen.

Am späten Nachmittag fühlte ich mich glücklicherweise schon deutlich besser - ich hatte schon befürchtet, daß sich mein Zustand verschlechtern würde. Allerdings werde ich in der nächsten Zeit wohl besser darauf aufpassen müssen, mich nicht zu erkälten oder überanzustrengen. Zwar weiß ich nicht, wie die Dinge in der Heimat stehen - aber ich weiß auch nicht, wieviel Zeit uns (oder besser: mir) noch bleibt. Vielleicht ist auch schon alles zu spät; aber ich will nicht, ich darf nicht aufgeben.  So machte ich mich auf, um mehr über die Finsternis und Kälte hier am Grat der Welt von den Bürgern Termalaines zu erfahren. Ich beschloß, mich in die lokale Taverne zu begeben, die 'The Blue Clam' genannt wird.  Sie ist nahe des malerischen Kais gelegen, was wohl den Namen erklärt; zumindest hoffe ich das. Dort angekommen spendierte ich den Einheimischen ein paar Getränke um ihre Zungen zu lockern, ehe ich meine Erkundungen einzuholen begann. Nach einer Weile geriet ich an zwei Fischer, d...

Schlittenhunde und eine Erkältung.

 Nach unserem Einzug in Bryn Shander mit den zwei Schlitten wurde gemeinschaftlich beschlossen, umgehend vier Schlittenhunde zu kaufen. Nun gut, vielleicht nicht ganz gemeinschaftlich; ich wollte mich eigentlich aus der Sache raushalten, aber nachdem alle Anwesenden begeistert ihre Belohnung (Edelsteine!) für die Tiere ausgaben, war es mir emotional schier unmöglich, nicht ebenfalls mitzumachen. Außerdem war Wilhelm, der Recke aus Sembia, nicht nur kindlich begeistert sondern auch bankrott. Den Tieren wurden auch gleich Namen gegeben; soweit ich es mitbekommen habe heißen zwei der Hunde Olaf (Wilhelms Entscheidung), einer Klaus (???, die Entscheidung von Jannus), und den letzten Namen habe ich mir nicht gemerkt.  Danach ging es ab in die Schänke 'Nordblick', wo die Einheimischen unsere Tat mit Bier und warmem Essen feierten. Meine Stimmung war trotz der Angelegenheit mit den Ausgaben für Schlittenhunde sehr gut, und als ein auffällig in einen kapuzenbewehrten Umhang gekleidete...

Die zwei Schlitten

Nach dem Ordal der Karawanenroute war ich müde nach Bryn Shander hineingewankt, hungrig und verfroren - und (um ganz ehrlich zu sein) der Verzweiflung nahe. Offenbar kommt es nicht so selten vor, daß unterkühlte Fremde auf diese Weise auftauchen, da mich ein paar der Einheimischen gleich zu der Taverne 'Nordblick' schickten. 'Nordblick' - ein guter Name, der mich ein wenig an die Heimat erinnert; obwohl mir immer noch nicht ganz klar ist, was den Blick nach Norden dort von dem an anderen Stellen Bryn Shanders unterscheidet. Vermutlich eine lokale Eigenheit. So sehr mich diese Gegend auch an Sossal erinnert (von den Lichtverhältnissen einmal abgesehen) ist es doch alles anders als Zuhause, und ich sollte dies nicht vergessen. Von dem Namen abgesehen ist auch das Essen dort gut, und vor allem heiß und durchaus erschwinglich. Hier in den Ten Towns sind die Preise vernünftiger als in den Heißen Landen - man will kaum glauben, was die Halsabschneider in z.B. Westhafen ode...